Der Matze im Netz


 

Schlussgemacht

Wohl an, wohl an, oh holde Fee,
ob ich Dich jemals wieder wiederseh ?

Ich wünscht es sehr,
ich hofft es mehr,
noch Dich in meinem Arm zu halten.

Halt ein, halt inne,
der Reiz der Sinne,
mir zu entgehen würd? mich erkalten.

Der Augen tief und doch so klar,
noch tiefer noch als einer Sternenscharr.

Der Haut so weich und duftend frisch,
zu streicheln sie erquicked mich.

Der Haare gülden und seidig glänzend,
makellos, im Winde tänzelnd.

Der Name, spielend, und doch so zahm,
Esther, die von den Sternen kam.

Oh gold?ne Fee,
halt ein, halt inne,
oh zartes Reh,
spricht meine Stimme.

Auf Ewig währt, dies nicht im Scherz,
ein Platz für Dich, in meinem Herz.

Ob Freundschaft oder in der Liebe willen,
obliegt nur Dir, und dies im Stillen.

Uneingeschränkte Akzeptanz,
Wahrheit und kein Mummenschanz,

viel Spaß, mehr Lachen,
noch irgendwelcher krummer Sachen,

des Sanftmuts viel, des Herzens treue,
und auch der Fehler willen Reue,

Du jemals rufst und brauchest mich,
sei sicher, ich erreiche Dich.

All dies, daß möcht ich bieten Dir,
ich bitte Dich nimm reich von mir.

Und auch nach Jahren zehn mal vier,
eines doch, da bin ich sicher mir:

ich hab mich nimmermehr vertan,
       bei Esther der Fee,
die von den Sternen kam.
Matthias Schneider